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Kultur



2017


13. und 14. Oktober

Vortrag 'Hexenverfolgung in der Südpfalz' und Herbstwanderung



Unter dem Motto „Geschichte, Natur und Genuss“ lädt der Brauchtumverein die gesamte Bevölkerung ein zum



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Wer glaubt denn schon an Hexen? Zugegeben, vielleicht mal an dunklen, nebelverhangenen Herbstabenden – nur so zum Spaß! Es gab jedoch eine Zeit, in der angsterfüllte Menschen - oder auch Amtspersonen - Frauen tatsächlich der angeblichen Zauberei bezichtigten. Diesen wurde dann der Hexenprozess gemacht. Die Geständnisse kamen oftmals nur durch Einsatz diverser Foltermethoden zustande. Archivar, Historiker und Buchautor Rolf Übel hat sich jahrelang mit der „Hexenverfolgung in der Südpfalz“ beschäftigt. Am Freitag, 13. Oktober (sehr passendes Datum!) sprach er über dieses Thema um 19:30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus. Die etwas mehr als 30 Zuhörer lauschten gebannt den Worten des Hexen-Forschers. Von großem Interesse zeugten auch die im Anschluss gestellten Fragen.

Am Samstag, 14. Oktober, luden wir ein zu unserer Herbstwanderung. Um 13:30 Uhr hatten sich gut 50 Wanderteilnehmer aus Mannheim, Karlsruhe, Speyer, Schauernheim mit den Einheimischen auf dem Festplatz versammelt. Das Wetter war wie aus dem Bilderbuch: die Sonne strahlte bei 22° vom blauen Himmel und ließ den bunten Herbstwald in all seiner Pracht glänzen. Entsprechend dem Thema des Vortrages führte die Route zum „Hexentanzplatz“ in den tiefen Wäldern weit hinter Bindersbach. Unterwegs verzauberten einige herrliche Ausblicke die Wanderer. An der Ahlmühle überraschten wir die Truppe mit einer kleinen Hexen-Stärkung: allerlei Hexentrank und geschlungenes Backwerk. Wanderführer für die ca. 9 km lange Strecke war unser Vorsitzender Gérard Salmon.



13. Oktober

Herbst Fest - Vortrag





14. Oktober

Herbst Fest - Wanderung






2016


7. und 8. Oktober

Vortrag 'Rehbergturm' und Herbstwanderung



Unter dem Motto „Geschichte, Natur und Genuss“ lädt der Brauchtumverein die gesamte Bevölkerung ein zum



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Schon wieder spielt – nach der Traditionellen Kerwe – die Zehn in Bindersbach eine Hauptrolle: Zu seinem 10. Keschde-Fest lädt der Bindersbacher Brauchtum e. V. ganz herzlich ein. Geschichte, Natur und Genuss bilden an zwei Tagen ein abgerundetes Programm.

Am Freitag, 7. Oktober kommt Lokalhistoriker Günter Frey um 19:30 Uhr ins Dorfgemeinschaftshaus (ehemalige Schule, Münzstraße 24) und erzählt die Geschichte des 154 Jahre alten Rehbergturmes. Lebendig gestaltet wird der Vortrag durch eine passende Bilderpräsentation. Der Eintritt ist frei.

Am Samstag, 8. Oktober, geht die Herbstwanderung, geführt von Günter Frey und Gérard Salmon, zum 576 m hoch gelegenen Rehbergturm. Die Route führt auf einem Teil des Richard-Löwenherz-Premiumweges an der gerade gesäuberten Rehbergquelle vorbei und zur wunderbar gelegenen Theresia-Riedmaier-Bank. Abmarsch ist, bei jedem Wetter, um 13:30 Uhr am Festplatz in Bindersbach. Auch nicht besonders geübte Wanderer können bei dieser ca. 8 km langen Tour gut mithalten. Festes Schuhwerk ist für unsere pfälzische Landschaft immer empfehlenswert. Für Kinderwagen eignet sich die Wanderstrecke jedoch leider nicht. Das Mitwandern ist selbstverständlich umsonst, aber bestimmt nicht das Hinaufsteigen auf den 12 m hohen Rehbergturm und die ungehinderte 360-Grad-Aussicht.

Nach so viel Natur pur dürfen sich die Wanderfreunde dann auf das gemütliche Beisammensein am Lagerfeuer oder im Zelt auf dem Bindersbacher Festplatz freuen. Ab 17:30 Uhr sorgt der Brauchtum-Verein bestens für das leibliche Wohl der müden Heimkehrer und selbstverständlich auch aller daheimgebliebenen „Fußkranken“. Zum 10. Male wird Franz dieses Jahr wieder die stets heißbegehrten Keschde über dem Lagerfeuer rösten. Dazu ein Schoppe „Neuer!“ - Prost auf ein buntes Keschde-Fest!


7. Oktober

Herbst Fest - Vortrag


Herbst Fest Vortrag 2016
Der Vorsitzende Gérard Salmon freute sich sehr, mehr als 40 interessierte Zuhörer zum historischen Vortrag "Der Rehbergturm" begrüßen zu dürfen
Herbst Fest Vortrag 2016
Lokalhistoriker Günter Frey erzählte sehr lebendig über Annweiler, den Rehberg und seinen 150 Jahre alten, 12 m hohen, achteckigen Turm



8. Oktober

Herbst Fest - Wanderung



35 Wanderer - von 5 bis 80 Jahre - machten sich pünktlich um 13:30 Uhr auf den Weg zum Rehberg. Mit dabei waren wieder die Gruppe "Einstig" aus Karlsruhe sowie Gäste aus dem Saarland, Annweiler und Queichhambach.




2015


9. und 10. Oktober

Keschde-Fest



Unter dem Motto „Wissen, Wandern, Wild und Woi“ lädt der Brauchtumverein die gesamte Bevölkerung ein zum



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„Andres und Magret machen in der Groswies Heu.“ „Bring dem Michel das Essen auf die Ewerling!“ „Die dicksten Keschde hat die Hannsche am Keschdebusch gefunden.“ Wenn unsere Vorfahren so redeten, dann wußte jedes Kind Bescheid. Man kannte sein Dorf und dessen Umgebung wie die eigene Hosentasche. Wer würde sich heutzutage mit diesen Ortsbezeichnungen noch zurechtfinden? Die Namen einiger Bindersbacher Gewanne sind tatsächlich noch gebräuchlich; die meisten Bezeichnungen sind jedoch längst in Vergessenheit geraten. Wer vermag schon noch zu sagen, ob er im Rod, am Hirtenwasen oder in den Brunnenäckern wohnt? Wer weiß, wie diese Namen überhaupt zustande kamen und was hinter den Begriffen steckt?

Am Freitag, 9. Oktober wird Lokalhistoriker Siegfried Vater um 19:30 Uhr im Bindersbacher Dorfgemeinschaftshaus (Münzstraße 24) Antworten auf all diese Fragen geben. Sein Vortrag „Bindersbacher Gewanne: Lage, Bedeutung, Herkunft“ wird untermalt von Lageplänen und historischen Aufnahmen aus dem Archiv von Brigitte und Gérard Salmon, welches Dank der Unterstützung aus der Bevölkerung bereits über einen beträchtlichen Fundus verfügt. Außerdem erwartet die Besucher eine kleine Ausstellung historischer Fotos der Bindersbacher Gewanne. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Am Samstag, 10. Oktober, heißt es dann: „Willkommen zur Herbstwanderung!“ Abmarsch ist um 13:30 Uhr am Bindersbacher Festplatz. Der Weg führt über den 'Trifelsblick' auf dem Bannenberg direkt zur 'Naturbegräbnisstätte Trifelsruhe' auf dem Ebersberg. Harald Düx, Leiter der Trifelsruhe, wird am 'Andachtsplatz Blattwerk' Informationen über den Ruheforst geben und Fragen beantworten. Herrliche Ausblicke erwarten die Wanderer schließlich an der 'Willy-Achtermann-Hütte' sowie am 'Wasgaublick'. Für die ca. 8,5 km lange Wanderung empfiehlt sich gutes Schuhwerk. Unserer Landschaft entsprechend wechseln sich Steigungen und bequeme Pfade ab, die jedoch nicht für Kinderwagen geeignet sind. Gewandert wird bei jedem Wetter. Die Teilnahme ist kostenlos.

Nach der ca. 4stündigen Wanderung haben sich die Füße Erholung am Lagerfeuer und im Zelt auf dem Bindersbacher Festplatz redlich verdient. Ab 17:30 Uhr lädt der Brauchtumverein - selbstverständlich auch Nichtmitwanderer – zum gemütlichen Beisammensein herzlich ein. Aus der Küche von Gabi und Peter Hahn gibt es leckere Wild- und Regional-Spezialitäten. Zwiebelkuchen, im Feuer geröstete Keschde (Kastanien) und neuer Woi (Wein) werden selbstverständlich nicht fehlen.


9. Oktober

Keschde-Fest - Vortrag


30 interessierte Zuhörer lauschten den Erklärungen von Lokalhistoriker Siegfried Vater zu den Bindersbacher Gewanne. Die historischen Fotos aus dem Archiv Brigitte und Gérard Salmon zeigten, wie sehr sich das Dorf und seine nahe Umgebung in den letzten 100 Jahren doch verändert hat.



Interessant war natürlich auch zu erfahren, in welcher Gewann das eigene Haus steht


10. Oktober

Keschde-Fest - Wanderung und Festplatz



20 gutgelaunte Wanderer - darunter Gäste aus Karlsruhe, dem Saarland, Godramstein und Annweiler - machten sich auf zur 8 km langen Herbst-Wanderung des Brauchtumvereins. Trotz des etwas trüben Wetters konnte man die wunderbar weiten Ausblicke erahnen.


Nach der Wanderung konnten sich die müden Füße im Zelt und am Lagerfeuer gemütlich ausruhen.




2014


10. und 11. Oktober

Keschde-Fest


Kultur und Natur beim Brauchtumverein


Keschde Fest 2014 - Einladung

Ein buntes, zum Herbst passendes Programm für Jedermann bieten wir Ihnen am zweiten Wochenende im Oktober.

Am Freitag, 10. Oktober um 19 Uhr erfahren die Zuhörer von Lokalhistoriker Günter Frey „Historisches, Dies und Das aus dem Bindersbacher Schultagebuch“. Der Vortrag mit Dia-Schau basiert auf dem von Bindersbacher Lehrern geführten Schultagebuch aus den Jahren von 1906 bis 1950. Besonders die teilweise unglaublichen Geschichten aus dem damaligen Schulalltag, über die wir heutzutage nur noch den Kopf schütteln können, machen diesen Vortrag spannend für Jung und Alt, für Bindersbacher ebenso wie für Gäste. Die Veranstaltung findet passenderweise im ehemaligen „neuen“ Schulhaus (dem heutigen Dorfgemeinschaftshaus, Münzstraße 24) statt und ist kostenlos.

Am Samstag, 11. Oktober heißt es Wanderschuhe schnüren und auf geht’s zur Herbstwanderung, die bei jeder Witterung stattfinden wird. Abmarsch ist um 13:30 Uhr am Kerweplatz an der Kurhausstraße. Zwei wunderschöne Ziele mit grandioser Aussicht werden angesteuert: der Slevogt-Fels und das Wettereck. Hier wartet Herr Spindler (Leiter des Forstreviers Trifels) auf die Wanderer mit einem kleinen, naturbezogenen Vortrag. Die gesamte Wegstrecke beträgt ca. 7,1 km und ist für Kinderwagen nicht geeignet. Festes Schuhwerk und die Mitnahme eines Getränkes sind empfehlenswert. Entsprechend der Lage von Bindersbach gehören kräftige Anstiege ebenso zur Wegstrecke wie bequeme Pfade zum Verschnaufen. Falls jemandem die ganze Strecke zu lang ist, kann er sich gerne gegen 14:30 Uhr der Wandergruppe an der Ahlmühle anschließen. Auch zu dieser kostenlosen Veranstaltung ist jeder herzlich willkommen.


Treffunkt zur Wanderung: Festplatz, Ecke Anebos-/Kurhausstraße


10. Oktober

Keschde-Fest - Vortrag



Ungefähr 32 Zuhörer, darunter Gäste aus Hamburg, lauschten dem interessanten Vortrag von Lokalhistoriker Günter Frey: "Historisches, Dies und Das aus dem Binderbacher Schultagebuch von 1906 bis 1950". Er berichtete eine ganze Menge Erstaunliches, Unglaubliches und - für heutige Verhältnisse - Lustiges aus dem damaligen Schulalltag



Die beiden Fototafeln mit historischen Aufnahmen von 1860 bis 1987 aus dem Archiv von Brigitte und Gérard Salmon boten im Anschluss an den Vortrag Anlass zu regen Gesprächen.


11. Oktober

Keschde-Fest - Wanderung und Festplatz



Eine gut gelaunte Schar von 21 Erwachsenen, 2 Kindern und 2 Hunden zog am Samstag, 11. Oktober, auf Schusters Rappen durch den Bindersbacher Wald. Der stellvertretende Vorsitzende und Wanderführer Gérard Salmon freute sich sehr über die Teilnahme der laufbegeisterten Gruppe "Einstig" aus Karlsruhe


Keschde-Feschd




2013


11. und 12. Oktober

Burgruine Scharfenberg

Vortrag und Wanderung



Kastanienzeit - Wanderzeit. Der bunte Herbst lädt ein in die Natur und mit ihm der Bindersbacher Brauchtum e. V. Im Vorlauf zu seiner 7. Herbstwanderung findet am Freitag, 11. Oktober 2013 um 19:00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus (alte Schule) im Ortsteil Bindersbach ein Vortrag mit Bilderpräsentation statt. Lokalhistoriker Günter Frey vom Trifels-Verein Annweiler spricht als kompetenter Referent über das Thema „Burg Scharfenberg im Blickfeld der Denkmalpflege“. Dabei öffnet er sein privates Fotoarchiv und zeigt bisher unbekannte Bilder.

Am Samstag, 12. Oktober 2013 heißt es dann die Wanderschuhe schnüren um auf der Burgruine Scharfenberg an Ort und Stelle das Gehörte und auf der Leinwand Gesehene zu erleben. Treffpunkt ist – bei jeder Witterung - um 14 Uhr in Bindersbach auf dem Festplatz an der Kurhausstraße. Die Wanderzeit einschließlich der Führung durch Herrn Frey beträgt etwa 3 Stunden. Auch ungeübte Wanderer werden mit der Strecke nicht überfordert sein. Für Kinderwagen ist der Weg jedoch nicht geeignet.

Im Anschluss an die Wanderung besteht auf dem Bindersbacher Festplatz die Möglichkeit sich am Lagerfeuer oder im Zelt gemütlich zusammenzusetzen und Gedanken über das neu errungene Wissen auszutauschen.

Vortrag und Wanderung ergänzen sich thematisch, können selbstverständlich aber auch einzeln besucht werden. Beide Veranstaltungen sind kostenlos.

Der Brauchtumverein würde sich freuen an beiden Tagen recht viele Besucher begrüßen zu dürfen.

11. Oktober - Vortrag


Keschde Fest 2013 - Vortrag

Der stellvertretende Vorsitzende Gérard Salmon begrüßt die Gäste


Ungefähr 35 Besucher waren der Einladung zu diesem spannenden und aufschlussreichen Vortrag von Lokalhistoriker Frey gefolgt. Zu Gast waren u. a. Wohnmobil-Urlauber Renate und Bruno aus der Nähe von Hannover, Burgen-Interessierte aus Wiesbaden, Rhodt, Wörth/Rhein sowie ein 6jähriger, wissbegieriger Münz-Freak aus Annweiler.


Dem Vortrag schloss sich eine lebhafte Diskussion an. Dankeschön auch an Herrn Walter Ehrhardt von den Pfälzer Kletterern, der weitere klärende Informationen zum Thema "Scharfenberg" und "Kletterrouten" beitragen konnte.

12. Oktober - Führung


Keschde-Fest 2013 - Führung

Wo ist Scharfenberg? Versteckt im dichten Nebel!
Keschde-Fest 2013 - Führung

Schautafeln mit Informationen zur Burg

21 wanderfreudige Burgeninteressierte - darunter 2 Kinder - wollten das im Vortrag Gehörte und auf den Fotos Gesehene nun auch "in natura" erleben.



2012


13 Oktober

Keschde-Fest




Keschde Fest 2012

Freitags hatte es den ganzen Tag wie aus Kübeln gegossen; doch samstags, genau rechtzeitig zu der in der Presse angekündigten Wanderung "Wanderlust und Wissensdurst", lachte die Sonne. So versammelten sich kurz vor 14 Uhr 31 Wanderwillige auf dem Festplatz, um gemeinsam zum Burgfels Anebos zu marschieren.
Keschde Fest 2012

Doch zuvor verdeutlichte Rudolf Wild an seinem selbst gebastelten Modell wie die Burg Anebos einmal ausgesehen haben könnte.

Keschde Fest 2012

Gérard Salmon wies die Gäste aus Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und dem Saarland darauf hin,
dass sie auf dem Berg jedoch nur noch der Burgfels, den man hier vom Festplatz aus gen Himmel ragen sieht,erwarten wird.
Von der Burganlage ist nichts mehr zu sehen.

Keschde Fest 2012

Natürlich weckte solch eine Ritterburg auch das Interesse der jungen Mitwanderer.
Keschde Fest 2012

Kurz nach dem Abmarsch lies unser 2. Vorsitzender, Gérard Salmon, die Gruppe aus einem besonderen Anlass auch schon wieder anhalten.

Keschde Fest 2012

Der im August unter großer Anteilnahme der Bevölkerung aufgestellte Kerwebaum sollte in den nächsten Minuten für dieses Jahr ausgedient haben.
Keschde Fest 2012

Marc Welsch, unser 1. Vorsitzender, nahm die Motorsäge zur Hand und brachte den Baum problemlos zu Fall.




2011


27. Februar

Führung im Museum

100 Jahre Ludwigshafener Erholungsheim Trifels



Es war nicht zu überhören, und es ist schon gar nicht zu übersehen, was sich seit Mitte Januar am Ortseingang von Bindersbach getan hat. Hohe Bäume und dichte Büsche drängten sich immer näher an das ehemalige „Landhaus Trifels“, besser bekannt als „Kurhaus Trifels“, und versteckten das imposante Jugendstilgebäude vor bewundernden Blicken. Dornen und Gestrüpp hatten die einstmals mit viel Herzblut und Geschmack gestaltete, umgebende Anlage in Besitz genommen. Von dem in den 1920er Jahren so sehr gepriesenen Liebreiz der Ludwigshafener Erholungsstätte war nicht mehr allzu viel übrig geblieben. Nun aber wurde das Gebäude innen renoviert und die Wiederherstellung der Freianlagen ist in vollem Gange. Dafür musste Totholz geräumt, junger Aufwuchs gerodet, alte Bäume gefällt und Wurzelstümpfe gefräst werden. Vorgesehen ist, die ehemals vorhandenen Wege und Treppenanlagen so weit wie möglich wieder gangbar zu machen und das gesamte Areal frisch zu begrünen. Wie aber sahen das „Ludwigshafener Erholungsheim Trifels“ und seine Umgebung bei der Eröffnung am 5. Juli 1911 aus? Was hat das Haus in seiner 100jährigen Geschichte alles erlebt?

Um Antworten auf diese Fragen zu geben lädt der Bindersbacher Brauchtum e. V. sehr herzlich alle Interessierten aus nah und fern zu einem Besuch der Ausstellung „100 Jahre Ludwigshafener Erholungsheim Trifels“ ein. Treffpunkt ist am Sonntag, 27. Februar 2011 um 14 Uhr vorm „Museum unterm Trifels“, Am Schipkapass 4, in Annweiler am Trifels. Einmaliger Sonder-Eintrittpreis pro Person: 2 Euro; Kinder ab 6 Jahren zahlen 1 Euro. Mit dabei sein werden die Initiatoren der Ausstellung, Brigitte und Gérard Salmon. Sie werden gerne ergänzende Informationen geben und über Geschehnisse am Rande sprechen, die sie im Laufe ihrer 15jährigen Recherchen über das Kurhaus in Erfahrung bringen konnten. Das Bindersbacher Ehepaar freut sich aber auch auf interessante Gespräche und persönliche Erinnerungen der Ausstellungsbesucher.

Text auch veröffentlicht im "Trifels Kurier" am 24. Februar 2011

100 Jahre Ludwigshafener Erholungsheim Trifels

Mehr als 40 interessierte Bürgerinnen und Bürger versammelten sich an diesem Nachmittag im Museum, um an der Führung teilzunehmen.



27. Mai

10 Jahre Ausgrabungen Anebos


10 Jahre Ausgrabungen Anebos

Anebos im Mai 2009

Über unserem Dorf Bindersbach thront ein markanter Fels, der im Volksmund als „Dickkopf“ bezeichnet wird. Sein Aussehen erinnert den Betrachter jedoch stark an die Form eines Ambosses, woher auch der Name „Anebos“ rührt.

Die Geschichte der Burgruine Anebos war bis vor wenigen Jahren weit weniger erforscht worden als diejenige der großen Schwestern „Trifels“ und „Münz“. Und gerade diese Tatsache reizte die vier Heimatforscher Jochen Braselmann, Peter Dienes, Walter Ehescheid und Ralph Wörner. Anfang 2001 fassten sie den Entschluss Ausgrabungen auf Burg Anebos vorzunehmen. So wurde die Genehmigung für Grabungen bei der Direktion Landesarchäologie Speyer eingeholt und deren Unterstützung bei den Arbeiten sichergestellt. Inzwischen sind genau 10 Jahre vergangen. Einige Stellen, an denen Ausgrabungen vorgenommen und nach akribischer Dokumentation wieder zugeschüttet worden sind, hat sich die Natur im Laufe der Jahre schon wieder zurück erobert. Neuere Grabungsorte auf der Westseite des Felsens können derzeit noch besichtigt werden. Die Grabungsbefunde ergeben mittlerweile ein Bild von der hochmittelalterlichen Burganlage. Aufgrund der archäologischen Funde ist die Burg vom 11. bis 13. Jahrhundert zu fassen, während die historischen Quellen nur die Spätzeit der Burg belegen.

Aus Anlass der 10jährigen Ausgrabungen auf Burgruine Anebos luden wir am Freitag, 27. Mai 2011 um 19:30 Uhr zu einer kleinen Feier ins Bindersbacher Dorfgemeinschaftshaus (Sängerheim des GV Liederkranz) ein. Heimatforscher Jochen Braselmann stellte in einem interessanten Bilder-Vortrag die Ergebnisse der einzelnen Grabungskampagnen zusammenfassend vor.

10 Jahre Ausgrabungen Anebos - Einladung

wir freuten uns über die zahlreichen Gäste
10 Jahre Ausgrabungen Anebos

Die mittelalterlich gekleidete Rittergruppe "Die Herrenlosen" aus Annweiler
verlieh dem Abend den passenden, stilgerechten Rahmen.
10 Jahre Ausgrabungen Anebos

Nach der Begrüßung durch unseren Vorsitzenden Marc Welsch schilderte Ritter Eberhard von Anebos (Ralph Wörner) in einem 25 kg schweren, selbst gefertigten Kettenhemd sein Leben und seine Arbeit auf Burg Anebos.

10 Jahre Ausgrabungen Anebos - Einladung

In seinem einstündigen, hochinteressanten Vortrag sprach Heimatforscher Jochen Braselmann
sehr anschaulich und auch für Laien gut verständlich über die Ausgrabungen auf Burgruine Anebos,
die Funde und die sich daraus ergebenden Erkenntnisse.

10 Jahre Ausgrabungen Anebos - Einladung

Foto: Jochen Braselmann - Ausgrabungen August 2010
Arbeitsgruppe Anebos bei der Arbeit
10 Jahre Ausgrabungen Anebos

Foto: Jochen Braselmann

10 Jahre Ausgrabungen Anebos

In mühsamer Kleinarbeit hat Rudolf Wild aus Queichhambach ein Modell angefertigt,
wie die Burg Anebos im 12. Jahrhundert einmal ausgesehen haben könnte.
Eine sehr anschauliche Ergänzung zu den von Jochen Braselmann gezeigten Fotos und Skizzen.
10 Jahre Ausgrabungen Anebos

Mehr als 50 Gäste waren an diesem Abend
der Einladung des Bindersbacher Brauchtum e. V. und der Arbeitsgruppe Anebos zu diesem Jubiläumsvortrag gefolgt.
Sehr spärlich waren allerdings die am Fuße des "Dickkopf" wohnenden Bindersbacher vertreten - leider.
10 Jahre Ausgrabungen Anebos

Gérard Salmon bedankte sich in seiner Funktion als Organisator des Abends und als 2. Vorsitzender des Vereins
bei dem Heimatforscher Jochen Braselmann mit einem kleinen "witzigen" Geschenk:
anstelle der sonst üblichen Flasche Wein gab es für den Anti-Alkoholiker Traubensaft.

10 Jahre Ausgrabungen Anebos

Im Anschluss an den Vortrag lieferte sich Marc Welsch einen Schwertkampf mit Ritter Eberhard von Anebos.
Der Sieger stand selbstverständlich schon vorher fest.


15. Oktober

Keschdewanderung


Keschdewanderung 2011

19 Erwachsene, eine Dreijährige sowie 4 Hunde machten sich an diesem sonnigen Samstag
unter Führung von Ferdi Badinger auf zur Wanderung durch den noch gar nicht so bunten Herbstwald.

Keschdewanderung 2011

Eine erste, lehrreiche Verschnaufpause wurde am Dreimärker bei der Kletterer-Hütte eingelegt.
Keschdewanderung 2011

Gérard Salmon erklärte die Bedeutung dieses Grenzsteines aus dem Jahre 1604
und zeigte anhand der darauf befindlichen Markierung den Grenzverlauf
von Bindersbach, Annweiler und Waldrohrbach.
Keschdewanderung 2011

Die kleine Elea lauschte seinen Worten andächtig.

Keschdewanderung 2011

Im Gänsemarsch ging es durch den ehemaligen waldbotanischen Garten des Ludwigshafener Erholungsheimes.
Die Wanderer erfuhren einiges über die Anlage des Gartens, die Hütte, die hier einmal gestanden hat und den Weiher mit seinem Springbrunnen.
Dieser wurde von der Rehbergquelle gespeist.
Auch die Kletterer-Hütte wurde lange Jahre über diese Leitung mit Wasser versorgt.

Keschdewanderung 2011

Vom waldbotanischen Garten ist heute kaum mehr was übrig geblieben. Nur der "Boxer"-Baum (Mammuthbaum) erinnert noch an die Entstehung des Parks im Jahre 1913
Keschdewanderung 2011

Der gewaltige Umfang des Baumes ist schon beeindruckend
Keschdewanderung 2011

Die nächste kleine Rast mit historischen Fakten fand an der 1913
von der Ludwigshafener Ortsgruppe des Pfälzer-Waldvereins ausgebauten Rehbergquelle statt.

Keschdewanderung 2011

Die von Brigitte und Gérard Salmon erzählte Geschichte vom 'Kindelsbrunnen' wollte aber niemand so richtig glauben.
Keschdewanderung 2011

Ziel der Keschdewanderung war der 1862 errichtete Rehbergturm.
Keschdewanderung 2011

Gérard zauberte aus seinem Rucksack eine Flasche Riesling samt eines Schoppenglases hervor, was ihn animierte, das 'Pälzer Schoppelied' zu singen.

Keschdewanderung 2011

'... so groß muss ä Pälzer Schoppeglas halt mol sei,
so groß, dass än halwe Liter ach passt hinei ...'
Keschdewanderung 2011

'... mer wolln kä Viertel, mehr wolln kä Achtel,
und ach kän Plastikbecher aus de Schachtel ...'


Keschdewanderung 2011

Brigitte Salmon entführte die kleine Wandergruppe ins Jahr 1862.
Damals schrieb Christian Zoeppritz einen eindringlichen Spendenaufruf zum Bau des Rehbergturmes.
Aus seinen Worten ist die große Liebe und Begeisterung für unsere Landschaft deutlich zu spüren.
Keschdewanderung 2011

'... Die Erbauer werden sich damit ein Denkmal setzen ...' behauptete Zoeppritz.
Er sollte recht behalten.
Der Rehbergturm wird in die Denkmalliste der Kreisverwaltung der Südlichen Weinstraße aufgenommen
Rheinpfalz vom 17. September 2011)

Keschdewanderung 2011

Nachgezählt: es führen tatsächlich 58 Stufen zur Plattform des 14 m hohen Aussichtsturmes



2008


11. Oktober

Herbstwanderung



Herbstwanderung 2008

Um 11 Uhr startet eine kleine, aber wohlgelaunte Gruppe Wanderer vom Bindersbacher Festplatz zum Anebos
Herbstwanderung 2008

Burgfels Anebos - September 2008

Herbstwanderung 2008

Heimatforscher Jochen Braselmann vor der Kulisse seiner Burg 'Dickkopf'
Herbstwanderung 2008

Zusammen mit Walter Ehescheid und Peter Dienes führt das Team seit 2001 Grabungen durch.
Herbstwanderung 2008

Spannende Informationen über die ehemalige Burg.

Herbstwanderung 2008

Anschauliche Beschreibung des Zisternenbeckens - die Zuhörer konnten das gefilterte, klare Wasser im Entnahmeschacht förmlich sehen.
Herbstwanderung 2008

Bildhafte Ausführungen zum einfachen jedoch beheizbaren Wohngebäude mit einem pompösen Eingangsbereich (Arkaden)
Herbstwanderung 2008

Durch die derzeitige Freilegung von Mauern können Rückschlüsse auf das Alter der Burg gezogen werden.

Herbstwanderung 2008

Fragen aus den Reihen der Zuhörer zeigten das lebhafte Interesse an der kurzweiligen Führung.
Herbstwanderung 2008

Keramikfunde aus dem 11. und 12. Jahrhundert